Raijghat Gardens, Sardar Patel Marg,

Ecke Willington Cressent Road, Delhi 

An Mahatma Gandhi (2.10.1869 – 30.01.1948), der Indien den friedvollen Weg in die Unabhängigkeit wies, erinnert heute das Raj Ghat. Nach seiner Ermordung wurde Gandhi eingeäschert und seine Asche im heiligen Fluss, dem Ganges verstreut. An der Stelle, an der seine sterblichen Überreste 1948 verbrannten, dem Samadhi am Rajghat, wurde später ein Denkmal errichtet. Eine schlichte, schwarze Marmorplatte, auf der eine ewige Flamme brennt, ehrt den Friedenslehrer und geistigen Vater Indiens. Zu sanfter Musik, umgeben von grünem Gras und Magnolienbäumen gedenken hier viele Inder andächtig dem Verstorbenen. Eine Inschrift auf der mit Blumen geschmückten Plattform erinnert an die letzten Worte Gandhis „hey ram“ („oh Gott“).

Mohandas Karamchand Gandhi, trat für die gewaltlose Befreiung von den britischen Herrschern ein. Er rüttelte mit passivem Widerstand und „zivilem Ungehorsam“ nicht nur Inder und Briten, sondern Menschen in aller Welt auf. Die von ihm initiierten Kampagnen riefen zum Widerstand ohne Gewalt auf. Von einem nationalistischen Hindu wurde der 78-jährige Gandhi am 30. Januar 1948 erschossen. Seinen Beinamen „Mahatma“, die Grosse Seele, hat vor allem der indische Philosoph Rabindranath Tagore geprägt.

Jeden Freitag werden hier in der Parkanlage des Raij Ghat Gebete abgehalten. An Gandhis Geburtstag, dem 2. Oktober und an seinem Todestag, dem 30. Januar, versammeln sich zahllose Anhänger Gandhis um hier Blumen niederzulegen.

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