Piazza della Scala, Mailand

Eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt ist die Scala in Mailand. Im Teatro alla Scala interpretierte schon Maria Callas bekannte Arien aus Tosca, Norma oder La Traviata und bezauberte das Publikum mit ihrer faszinierenden Stimme.

Den Namen hat das Theater von der Kirche Santa Maria alla Scala übernommen, die bis 1778 an eben der Stelle stand, an der das Opernhaus errichtet wurde. Die Entwürfe für die neue Oper Mailands stammen von dem italienischen Architekten und Baumeister Giuseppe Piermarini. Mit einer eher schlicht neoklassizistisch gehaltenen Fassade, beeindruckt die Scala vor allem durch ihre prunkvollen Innenräume. Allein im Parkett haben 2.200 Gäste Platz. Die Balkone der 4 Logenränge gehörten zum Privatbesitz der einflussreichsten Familien Mailands. Der Palco Reale war den Mitgliedern der Königsfamilie vorbehalten.

Zu Beginn des neuen Jahrtausend wurde die Scala komplett renoviert. Für die Bühnentechnik wurden neue Gebäudeteile angebaut und die Theaterräume stilgerecht in rotem Samt wieder hergerichtet. Bis 2004 dauerten die Umbauarbeiten. Dann konnte in einer feierlichen Wiedereröffnung die neue Spielsaison eingeleitet werden.

Für alle Opernliebhaber gehört ein Besuch der Scala zum absoluten Muss eines Mailandbesuchs. Schwierig kann es allerdings werden, Karten für eine Aufführung zu erhalten. Wenn Sie sich einen Traum erfüllen wollen und die berühmte Arien von Mozart oder Verdi in perfekter Akustik erleben möchten, sollten Sie sich schon vor Reiseantritt um Opernkarten bemühen.

Für einen Blick auf besondere Erinnerungsstücke berühmter Aufführungen oder um einen nostalgischen Blick auf die Kostüme zu werfen, können Sie auch im Museum der Scala ein bisschen Opernluft schnuppern.

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