Piazza di Santa Maria Maggiore, Rom

Die Santa Maria Maggiore befindet sich im Besitz des Vatikans und ist eine der vier Patriachalbasiliken. Zu den römischen Hauptkirchen gehören außerdem der Petersdom, der sich als einziger der vier im Vatikan befindet, sowie die Lateranbasilika Sankt Johannes und Sankt Paul vor den Mauern. Diesen besonderen Status haben Kirchen, da sie über eine Heilige Pforte verfügen und über einen Papstaltar.

Errichtet wurde die Marienkirche auf Geheiß von Papst Sixtus III., nachdem im 5 Jahrhundert ein regelrechter Marienkult aufblühte. Das Bauwerk ist eine dreischiffige Säulenbasilika, größtenteils gefertigt aus griechischem Marmor. Durch zahlreiche Anbauten versehen, wirkt die Basilika heute wie ein einheitlicher Block, dessen Einzelteile nicht mehr klar erkennbar sind. Dabei haben, zu unterschiedlichen Zeiten, mehrere Architekten die Außenfassade im Stil der Romanik und des Barock geprägt, wo hingegen die aus dem 5. Jahrhundert stammenden Mosaike im Inneren einzigartig sein dürften. Sie stellen einen Zyklus alttestamentlicher Erzählungen dar. Sie erinnern unter anderem an die Szenen der Mark-Aurel-Säule, besser bekannt als Marcussäule, die auf der Piazza Colonna steht.

Schon der Platz vor der Kirche ist eine Erwähnung wert, denn hier befinden sich die Ruinen der, fälschlicherweise oft Konstantinsbasilika genannten, Maxentiusbasilika, die am Rande des Forum Romanum steht.

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