Teatro Nacional de São Carlos, Rua Serpa Pinto 9, Lissabon
Metro: Baixa – Chiado

Das Lissabonner Opernhaus befindet sich südlich vom malerischen Largo de Sao Carlos, im Stadtteil Chiado. Es wurde 1792 nach den Plänen des Architekten José da Costa e Silva errichtet, der sich dabei von der Mailänder Scala inspirieren ließ.

Das neue Bauwerk sollte ein älteres Opernhaus ersetzen, das bei dem Erdbeben völlig zerstört worden war. Im Gegensatz zur ersten Oper sollte das neue Theater nicht nur die königliche Familie und den Hof belustigen sondern auch das Bürgertum erfreuen. Tatsächlich spendeten reiche Bürger der Stadt sogar beträchtliche Summen zum Aufbau der neuen Oper.

Zunächst wurden dem Geschmack der Zeit gemäß hauptsächlich klassische, italienische Opern aufgeführt. Später folgten auch Operetten, z. B. von Strauss, Paganini, Rubinstein u. a.

Das Teatro Nacional de São Carlos ist eines der ältesten, klassischen Gebäude Portugals. Die Fassade ist schlicht aber harmonisch angelegt. Sie wird von einem weiten Balkon beherrscht unter dem drei Bögen in einer Art Arkadengang zum Eingangssaal führen. Die Innendekoration des Theaters besticht mit viel Gold und rotem Samt. Neben der prächtigen Konzerthalle gibt es noch einen weiteren Saal, den Salao Nobre, in dem kleinere Konzerte stattfinden.

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