In der größten nordeuropäischen Metropole, ungefähr auf der Höhe Oslos und Stockholms gelegen, kann man jedes Jahr in der Zeit von Ende Juni bis Anfang Juli die berühmten „Weißen Nächte" erleben. Die Sonne geht erst gegen Mitternacht unter, aber eben nicht ganz. Für ca. 5 Stunden dämmert St. Petersburg dann in einem romantischen Licht, bis um 4 Uhr morgens das strahlende Tagesgestirn wieder vollständig am Himmel erscheint.
Künstler wie der Dichter Dostojevski oder der Maler Ilja Glasunow waren von dieser faszinierenden Erscheinung nachhaltig beeindruckt.

In dieser Zeit zu schlafen, heißt die anmutige Kulisse zu verpassen, die St. Petersburg seinen Besuchern und den Bewohnern des nachts bietet. Zauberhaftes Licht lässt die Kuppeln der Stadt leuchten, prachtvoll ist der Blick über das Wasser der Newa. In St. Petersburg feiert man die weißen Nächte mit Feuerwerk und knallenden Korken.

Reiseführer St. Petersburg