Plaça de la Seu, Barcelona

Vom Carrer Bisbe Irurita, einer der vielen malerischen Gassen des gotischen Viertels, gelangt man durch das Portal de Santa Eulalia in den Kreuzgang der Kathedrale Santa Eulalia, wo der Besucher schon mal eine Schar Gänse in den kleinen Kapellen oder am Brunnen treffen kann. Das Hauptportal der Kathedrale  öffnet sich hingegen zur Plaça del Seu, auf der jeden Sonntag die unter Franco verbotene Sardana, der katalanische Nationaltanz, getanzt wird.

1298 wurde der Bau der Kathedrale auf den Grundmauern einer romanischen Kirche begonnen. Im 14. Jahrhundert entstanden der Kreuzgang und das Kirchenschiff. Die Errichtung des Mittelturms und die Vollendung der Kathedrale dauerten allerdings noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Das gotische Langhaus wirkt durch die wenigen kleinen Fenster eher dunkel. Unter dem Hochaltar befindet sich der Sarkophag der Santa Eulalia, die als Märtyrerin starb.

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