San Telmo gehört mit den anderen südlichen Stadtteilen wie La Boca und dem Hafen zum Altstadtkern Buenos Aires.

Bis 1870 lebten im Stadtteil San Telmo die reichsten Familien der Stadt. Die aristokratischen Bürger fühlten sich jedoch von Epidemien, Gelbsucht bedroht und unter den mangelhaften sanitären Bedingungen nicht mehr wohl und zogen in den nördlichen Stadtteil San Isidro, Buenos Aires.

Die verlassenen Bürgerhäuser verfielen zusehends und wurden zu billigen Mietwohnungen für Neuankömmlinge umfunktioniert. Alte Hinterhöfe, viele Kneipen und Antiquitätengeschäfte prägten nun das Bild des Viertels.
In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts begann man mit der Renovierung der alten Herrenhäuser. In den schmalen Gassen und auf den malerischen Innenhöfen gibt es zahlreiche Kultur- und Vergnügungsmöglichkeiten in den hier niedergelassenen Restaurants und Tangoschulen. San Telmo hat sich zu einem attraktiven, trendigen Stadtteil entwickelt.

Auf der Plaza Dorrego findet sonntags der Markt der Feria de San Telmo statt, auf dem Sie günstig Antiquitäten erstehen können. Auch Tangotänzer zeigen hier am Wochenende oft ihr Können.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Stadtteils zählen neben der Feria de San Telmo auch der Parque Lezama, die orthodoxe Kirche und das Museo de Arte Moderno.

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