Das Quartier Marolles ist eines der bekanntesten Viertel der Hauptstadt. Zu Füssen des pompösen Justizpalastes erstrecken sich die Straßen und Gassen der Trödelhändler und kleinen Cafés. Bis ins 11.- 12. Jahrhundert hinein lag die Gegend des heutigen Brüsseler Stadtteils außerhalb der Stadtmauern. Hier lebten die Ausgestoßenen, Künstler, Arme und Kranke, die jeden Abend beim Glockenschlag, die Stadt verlassen mussten.
Im 17. Jahrhundert siedelten sich schließlich neben zahlreichen Klöstern und barmherzigen Ordensschwestern auch wallonische, flämische, spanische und jüdische Zuwanderer hier an.

Das ehemalige Armenviertel hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bunten Multikulti- Stadtteil entwickelt, in dem Einheimische und Touristen gern bummeln oder auf Schatzsuche gehen. Der Trödelmarkt auf der Place du Jeu de Balle bietet jedes Wochenende viele Gelegenheiten kleine oder große Kostbarkeiten aufzustöbern. In den vielen kleinen Cafés und Restaurants kann man außerdem günstig und lecker essen!

Reiseführer Brüssel  

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