Christiania, Christianshavn, Kopenhagen

Obwohl Christiania eigentlich keine Sehenswürdigkeit, sondern eine alternative Lebenskultur ist, zieht sie jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Bereits seit den 60er Jahren besteht diese alternative und weitgehend selbstverwaltete Stadt in Christianshavn, einem Ortsteil der dänischen Hauptstadt.

Ursprünglich von Aussteigern und Hippies gegründet, leben heute noch rund 800 Menschen hier. Neben den „Alt- 68ern" und ihren Familien zählen auch einige Obdachlose, Sozialhilfeempfänger und andere aus dem sozialen Netz fallende Randgruppen zu den Bewohnern des „Freistaats" Christiania.

Trotz relativer Armut herrschen hier feste Regeln wie keine Gewalt, keine harten Drogen oder keine Waffen. Die bewusst alternative Lebenskultur hat viele kreative Ideen hervorgebracht. Bunte, fantasievolle Häuser, zum großen Teil aus recyceltem Material und „Müll" der Konsumgesellschaft gebaut, sowie eigene Kindergärten und Spielplätze erstrecken sich auf dem 34 Hektar großen Gelände.

Mittlerweile organisieren die Bewohner sogar geführte Touren durch ihre Siedlung, bei der Sie viel über die friedliche Lebensweise der basisdemokratischen Kommune erfahren können.

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