Pariser Platz, Berlin

Das Brandenburger Tor ist nicht nur das Wahrzeichen Berlins, sondern das Symbol einer ganzen Nation und der überwundenen Teilung der beiden deutschen Staaten. Hier verlief bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, dem deutschen Nationalfeiertag, die Grenze zwischen Ost- und Westberlin.

1791, nach drei Jahren Bauzeit, wurden die Arbeiten, an dem vom preußischen König Friedrich Wilhelm in Auftrag gegebenen Monument, abgeschlossen. Vor diesem frühklassizistischen Bauwerk, standen schon Präsidenten wie Kennedy und Reagan und hielten Ansprachen. Der 26 m hohe und 65,5 m breite Sandsteinbau wurde dabei nach dem Vorbild der Propyläen der Athener Akropolis gebaut. Auf dem Tor steht eine Skulptur der Siegesgöttin Viktoria, die von einer Quadriga gezogen, in die Stadt hineinlenkt.

Nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 war das Tor jedoch nicht mehr zugänglich, da es mitten im Sperrgebiet stand. Nach der Wende wurde es wiedereröffnet und bis 2002 restauriert.

Um das Brandenburger Tor herum befinden sich heute die exklusivsten Hotels und Geschäfte, auch weil es nicht für den Verkehr geöffnet ist und die Gegend dort in Berlin-Mitte relativ ruhig ist. Außerdem bildet das Brandenburger Tor den westlichen Abschluss des Boulevards Unter den Linden.

Südlich des Brandenburger Tors befindet sich das umstrittene Holocaust Mahnmal Berlin, welches das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist.

Reiseführer Berlin | Sehenswürdigkeiten Berlin

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.