Friedrichsstraße 43-45, Berlin

Der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße war der bekannteste Berliner Grenzübergang zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor und zählt heute zu einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten Berlins.

Nur DDR- Funktionäre, alliierte Militär- und Botschaftsangehörige, Ausländer und Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR durften diesen Checkpoint überqueren.

Der Checkpoint Charlie war auch Schauplatz eines beinahe Zwischenfalls zwischen sowjetischen und amerikanischen Panzern am 27. Oktober 1961.

Der Kontrollpunkt wurde jedoch wenige Monate vor der Wiedervereinigung durch die vier Siegermächte symbolisch abgebaut. Heute steht ein originalgetreuer Nachbau der Kontrollbaracke mit Sandsäcken an der Stelle. Das Original ist im Alliiertenmuseum zu besichtigen.

Gleich neben dem ehemaligen Grenzübergang befindet sich das MauermuseumHaus am Checkpoint Charlie, in dem Dokumente der Teilung Deutschlands ausgestellt und Berichte waghalsiger, dramatischer und geglückter Fluchtversuche zu sehen sind. 

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