Der Boulevard Unter den Linden wird in seiner östlichen Verlängerung, durch das Brandenburger Tor hindurch, zur Straße des 17. Juni. Diese führt quer durch den Großen Tiergarten hin zur Siegessäule.

Der Tiergarten in Berlin ist mit 210 ha Fläche der zweitgrößte innerstädtische Park Europas. Hier kann man diversen Freizeitaktivitäten nachgehen und die grüne Seite der Stadt genießen. Am östlichen Ende des Park befindet sich der Große Stern, ein Kreisverkehr von dem Straßen in fünf Richtungen abgehen. In der Mitte des Großen Sterns steht die Siegessäule, die aus Anlass des Sieges im Deutsch- Dänischen Krieg 1864 erbaut wurde. 1873 wurde sie fertig gestellt und als Nationaldenkmal der Einigungskriege eingeweiht.

Der Sockel besteht aus rotem polierten Granit, verziert mit vier bronzenen Reliefs, die die drei Einigungskriege und den Einzug der siegreichen Truppen in Berlin zum Thema haben. Auf dem Sockel befindet sich eine Säulenhalle, auf der wiederum vier Säulentrommeln stehen. Die unteren drei sind jeweils mit den Geschützrohren aus den entsprechenden Kriegen verziert. Ganz oben auf der letzten Säulentrommel, auf der sich auch eine Aussichtsplattform befindet, steht die Bronzestatue der Siegesgöttin Viktoria. Nachdem sie nach dem Krieg vergoldet wurde, nannten die Berliner die Statue auch liebevoll „Goldelse".

Bis 1939 stand die Berliner Siegessäule allerdings vor dem Reichstag, dort wo sie einst erbaut wurde. Albert Speer ließ die Säule im Rahmen der Neustrukturierung der „Welthauptstadt Germania" auf den Großen Stern umstellen.

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