Unter den Linden 7, Berlin 

Die Staatsoper Berlin ist die ehemalige Staatsoper unter den Linden. Von den Berlinern wird das 1743 fertig gestellte Bauwerk auch einfach Lindenoper genannt. In Auftrag gegeben wurde der Bau von König Friedrich II., welcher das Gebäude vor lauter Ungeduld schon 10 Monate vor der Fertigstellung einweihen ließ. Damals wurde das Stück „Cleopatra e Cesare" von Carl Heinrich Grauns uraufgeführt. Geplant war die Lindenoper als Auftakt für das „Forum Fridericianum", einem neuen Kulturzentrum des Königs. 1843 brannte das Haus allerdings nach einer Uraufführung des Stückes „Der Schweizersoldat" bis auf die Grundmauern ab. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut und ein Jahr später neu eingeweiht.

Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs 1918 wurde das Haus in „Staatsoper unter den Linden" umbenannt. Seit 1928 gibt es hier auch eine Drehbühne, die einen schnelleren und vielseitigeren Wechsel des Bühnenbildes ermöglicht. Diese wurde eingeweiht mit einer Neuinszenierung der „Zauberflöte" von Mozart.

Seit 1945 heißt das Gebäude offiziell Deutsche Staatsoper Berlin und wurde 1955, nach der kompletten Zerstörung während des Krieges, wiedererrichtet. Während der Teilung Berlins wurde sie vom sozialistischen Regime weiter betrieben, erlangte aber erst nach der Wiedervereinigung internationale Bedeutung.

Besuchen auch Sie dieses im Berliner Musikleben etablierte Haus. Bei der riesigen Auswahl von genreübergreifenden Stücken ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Reiseführer Berlin | Theater Berlin

 

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