Domplatz, Köln

Im Kölner Dom dreht sich fast alles um den wichtigsten Schatz dieser fantastischen Kirche, den Schrein der Heiligen Drei Könige. Der Dom selbst ist im Grunde genommen sogar erst zu Ehren der in der goldenen Lade verwahrten Reliquien gebaut worden. Als die heiligen Gebeine im 12. Jahrhundert von Mailand nach Köln gelangten, stand am Rheinufer bereits ein christliches Gotteshaus. Die zahlreichen Pilger, die nun in die Stadt strömten, machten aus Köln bald einen Wallfahrtsort und einen mächtigen Bischofsitz. So begann man 1248 mit den Bauarbeiten für einen neuen, prächtigeren Dom.

300 Jahre lang arbeitete man nach den Entwürfen Meister Gerhard von Riles an dem monumentalen Sakralbau. 1560 kamen die Arbeiten am Dom ins stocken und wurden erst im 19. Jahrhundert wieder aufgenommen. In einem Mammutprojekt und mithilfe neuerer Technik schaffte man es unter Friedrich Wilhelm IV. schließlich die ewige Baustelle des Kölner Doms in nur 40 Jahren zu beenden und das heutige Wahrzeichen der Stadt Köln fertig zustellen. Dabei hielt man sich an die originalen Baupläne, die einen Dom im gotischen Stil nach französischem Ideal vorsahen.

Seit 1996 steht der Kölner Dom auch auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes.

Website | Panoramaweb

Reiseführer Köln | Sehenswürdigkeiten Köln

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.