Prinzregentenstr. 1, München
Anfahrt: Tram 17, Bus 100

1937 wurde das Museum als Haus der Deutschen Kunst eröffnet. Das nach den Plänen Paul Ludwig Troosts neu errichtete Gebäude sollte den zerstörten Glaspalast ersetzen, der München bis 1931 als Ausstellungshalle gedient hatte. Hitler ließ die Konstruktion zu einem monumentalen Bauwerk deutscher Kunst erweitern, in dem er persönlich regelmäßige Ansprachen abhielt. Bezeichnend für die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft war die Eröffnungsausstellung beschlagnahmter Kunstwerke unter dem Titel „Entartete Kunst".

Von 1950 bis 1981 beherbergte das Museum Gemälde und Skulpturen der ehemals verfolgten Zeitgenössischen und Modernen Kunst. Zu den Exponaten zählten die frühe Avantgarde, Expressionismus, Fauvismus, Bauhaus und Werke so renommierter Künstlergruppen wie Blauer Reiter oder die Brücke.

Mit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne 1981 wurde die Sammlung schließlich getrennt und wanderte zum größten Teil in das neu errichtete Gebäude. Heute ist im Haus der Kunst neben wechselnden Expositionen auch eine mahnende Dauerausstellung zu sehen, die über die Geschichte des Museums und seine Funktion als Instrument nationalsozialistischer Propaganda informiert.

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