Max Joseph Platz 2
München
Tram 19

Das klassizistische Opernhaus mit dem griechischen Säulenportal ist Spielstätte der Bayrischen Staatsoper und des Bayrischen Staatsballetts. Es verfügt über die drittgrößte Opernbühne weltweit, die mit 2.500 m2 lediglich von den Opernhäusern in Paris und Warschau übertroffen wird.

Auf Anordnung des bayrischen Königs entwarf der Architekt Carl von Fischer 1811 den imposanten Kulturtempel für die Stadt München. Dem klassizistischen Entwurf des Opernhauses musste ein Franziskanerkloster weichen. Schon 1823 brannte das erst 1818 eingeweihte Theater bis auf die Grundmauern ab. Leo von Klenze wurde mit dem Wiederaufbau des Theaters beauftragt, das 1925 fertig gestellt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zerbombte Gebäude ein weiteres Mal neu errichtet und modernisiert.

Das öffentliche Theater sollte zwar vor allem zur Volksbildung beitragen, wurde von dem exzentrischen Bayernkönig Ludwig II. (1845-1886) nichtsdestotrotz aber oft und gern für private Vorstellungen seiner geliebten Wagner Opern genutzt.

Hans von Bülow, Hans Knappertsbusch oder Wolfgang Sawallisch dirigierten hier schon das Orchester der Bayrischen Staatsoper. Jedes Jahr im Sommer finden auch die Opernfestspiele im Nationaltheater statt.

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