U- Bahn: Stachus

Der Stachus war lange Zeit einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Zentrum Münchens. Bis zum Bau der Fußgängerzone, liefen hier einige der verkehrsreichsten Strassen der Stadt zusammen.
Seinen Namen verdankt der Karlsplatz, wie der Stachus offiziell heißt, einem Gasthof. Der Stachusgarten stand angeblich genau dort, wo sich heute das Gebäude einer großen Kaufhauskette erhebt.

Karl Theodor, Kurfürst von der Pfalz, der von Amts wegen Namenspate des Platzes ist, war und ist bei den Münchnern nicht sonderlich beliebt. Nachdem die altbayrische Linie des Hauses Wittelsbach 1777 ausstarb „erbte" der Pfälzer Fürst den heutigen Freistaat. Als Karl Theodor einige Jahrzehnte später versuchte Bayern gegen die Österreichischen Niederlande zu „tauschen", hatte er die Gunst der Bajuwaren für immer verspielt.

München verdankt ihm allerdings die Stadterweiterung, die nach der Zerstörung des Befestigungsgürtels möglich war, und den schönen Englischen Garten.

Als interessante Gebäude in der Nähe des Stachus lohnen das Karlstor, die Reste der alten Stadtbefestigungsanlage, ein rundes Eckhaus „Pini- Haus" und der Justizpalast aus dem 19. Jahrhundert einen Besuch.

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