Centre George Pompidou, Rue Beaubourg, Paris

Im  alten Bauch von Paris, ganz in der Nähe des Forum des Halles, wo früher die berühmt berüchtigten Markthallen standen, wurde 1977 das Centre George Pompidou eröffnet.

Das nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten benannte Kulturzentrum beherbergt neben der Bibliothèque Publique d’Information und dem Museum für Moderne Kunst auch verschiedene Ausstellungen, sowie ein Kino und ein Theater. Das futuristisch anmutende Äußere des Centre Pompidou, manchmal auch einfach Beaubourg -nach dem Stadtteil- benannt, ist von Rohrleitungen, Rolltreppen und Belüftungsrohren gezeichnet. Durch diese Verlegung der Versorgungsleitungen nach außen, können im Inneren die Wände nach Bedarf frei verschoben werden. Ganz nebenbei kann man von der oberen Etage, zu der man über die raupenartigen Rolltreppen gelangt, auch die Aussicht auf die Stadt bewundern.

Neben dem Centre Pompidou befindet sich der von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle entworfene Strawinsky-Brunnen, der mit seinen 16 Wasser speienden Plastiken in bunter Formen- und Farbenvielfalt den Platz belebt. Benannt ist der Brunnen mit seinen Fabelwesen und Wasserspielen nach dem russischen Komponisten Igor Strawinskys, der auch dem Platz seinen Namen gab. Im Beaubourg, besonders in der Nähe des Centre Pompidou, finden sich zu jeder Jahreszeit zahlreiche Straßenkünstler, Musiker oder Feuerspucker ein, die die zahlreichen Besucher unterhalten.

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