Rue de Rivoli, Pyramide – Cour Napoléon, Paris

Das Musée du Louvre, eine ehemalige Königsresidenz, ist flächenmäßig das drittgrößte Museum der Welt. Jeder König, der hier residierte, nahm bauliche Veränderungen vor. Ursprünglich war das Louvre im 12. Jahrhundert eine Verteidigungsanlage zum Schutz des rechten Seineufers. Seit dem 17. Jahrhundert verfiel sie zusehends, da die königliche Residenz nach Versailles ausgelagert wurde. Im Laufe der Jahre siedelten sich die Académie Française, Cabarets und Verkaufsstände ein. Auch Künstler nutzten das Schloss als Unterkunft.

An Bedeutung gewann das alte Schloss erst wieder nach der Französischen Revolution, als man eine Kunstgalerie einrichtete, um die Schätze der Könige auszustellen.

Später zog Napoleon in den Palast ein. Napoleon III. stellte die ewige Baustelle schließlich so fertig, wie man den Palast heute besichtigen kann. Unter dem ehemaligen Staatspräsidenten Francois Mitterand wurden noch einmal Renovierungen der Innenräume vorgenommen und die Einrichtung der unterirdischen Labors. In diesem Zug wurde auch die Glaspyramide im Innenhof gebaut.

Über 300.000 Exponate befinden sich in der Sammlung des Museums. Diese sind verteilt auf sieben Ausstellungsräume. Das berühmteste und meistbetrachtete Gemälde ist die Mona Lisa von Leonardo Da Vinci.

Weiter Höhepunkte des Louvre sind die Sammlungen griechischer und römischer Exponate aus der Antike, sowie die Sammlungen italienischer Renaissancemalerei, niederländischer Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und der französischen Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert.

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