Opéra National de Paris:

Opéra Garnier: 8 rue Scribe, Paris
Opéra Bastille: 120 rue de Lyon, Paris

Für Opernliebhaber hat Paris gleich zwei Spielstätten zu bieten: Neben der historischen Opéra de Paris im 9. Arrondissement, die eigentlich Palais Garnis heißt, gibt es seit 1989 ein modernes Veranstaltungsgebäude in der Nähe der Bastille Paris, die Opéra Bastille.

Die von Charles Garnier im Auftrag Napoleons III gebaute Oper wurde 1875 eröffnet. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit waren die Bauarbeiten des Palais Garnier schwierig und langwierig. Ein Grundwassersammelbecken, oder romantischer ausgedrückt, ein unterirdischer See, der sich unter dem Operngebäude befindet, sowie mysteriöse Geräusche und ein unaufgeklärter tödlicher Unfall bei den ersten Aufführungen sind der reale Hintergrund für die Geschichte des Phantoms der Oper. Lange Zeit trauten sich die Angestellten und Theaterleute nicht in die labyrinthartigen Gänge im Keller des Opernhauses.

Heute stehen in der Geschichten umwobenen Opéra Garnier neben Opern vor allem Ballettvorführungen auf dem Spielplan.

Die Opéra Bastille wurde am 13. Juli 1989 eingeweiht. Hier fand am 14. Juli 1789 der Sturm auf die Bastille statt. Heute wird hier die qualitativ hochwertige moderne und populäre Oper aufgeführt. Dies ist auch möglich durch die überaus moderne Technik und dem Platz für insgesamt neun Bühnen. Sogar ein Amphitheater beinhaltet das Gebäude.

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