Piazza Castello, Mailand

Das Castello der Sforza wurde schon im 14. Jahrhundert als Festungsburg errichtet. Es erlebte seine Blütezeit aber erst um 1450, unter der Regentschaft des Francesco Sforza. Der berühmte General, der durch Heirat mit der Tochter des Herzogs von Mailand in die adelige Oberschicht gelangt war, ließ das Schloss und die Anlage weiter ausbauen. Der von dem Italiener Filarete entworfene Uhrenturm stammt aus dieser Zeit. Viele Gelehrte und Künstler wie Leonardo da Vinci sammelten sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf der Sforza Burg unter der Herrschaft Herzog Ludovicos, Il Moro.

Unter Napoleon wurde die gesamte Anlage stark zerstört. Am Ende des herrlichen Schlossgartens, dem Parco Sempione, erhebt sich der Arco de la Pace. Der Friedensbogen sollte eigentlich ein neues Eingangstor für Mailand und gleichzeitig ein Triumphbogen werden, durch den der französische Kaiser in die eroberte Stadt einziehen konnte. Die Fertigstellung des Baus erfolgte jedoch erst 1838, nach Napoleons Tod. Heute erinnert der Bogen an den europäischen Frieden von 1815.

In der Anlage des Sempione Parks finden regelmäßig Ausstellung wie die Triennale, eine bedeutende Designsammlung Italiens, und andere wechselnde Kunstausstellungen statt.

Das Schloss selbst beherbergt verschiedene Museen. Neben Kunstwerken Michelangelos können Sie historische Musikinstrumente, moderne Kunst und sogar antike Funde aus Ägypten oder Stücke prähistorischer Ausgrabungen besichtigen.

Ein Tipp: Besonders romantisch ist das Schloss in einer Mondnacht bei Kerzenschein…

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