Piazza San Pietro, Rom

Der ursprüngliche Petersdom, der eigentlich Peterskirche heißt, wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. als vatikanische Nekropole angelegt. Hier liegen die Gebeine des Apostels Petrus, der durch Kaiser Caligula an derselben Stelle kopfüber gekreuzigt wurde. An der ersten Grabstelle auf dem Vatikanischen Hügel ließ Kaiser Konstantin knapp 250 Jahre nach dem Tod des Apostels eine Basilika zu Ehren Petrus‘ anlegen. Rund 1.200 Jahre später beschloss Papst Julius II. die Basilika auszubauen. Aufgrund seiner schlechten Bausubstanz entschied man sich 1506 für einen monumentalen Neubau, den heutigen Petersdom, an dem auch der italienische Bildhauer Michelangelo mitwirkte.

Direkt in der Mitte des Doms befindet sich das Petrusgrab. Genauer gesagt liegt es unter einem Bronzebaldachin mit aufgesetztem Kreuz, der auf vier gewundenen, 29 m hohen Säulen steht.

Von seiner Grundfläche her ist der Petersdom mit 15.000 m2 die zweitgrößte Kirche der Welt und fasst 60.000 Besucher.

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