Viale Vaticano, Rom

Der Name der Sixtinischen Kapelle, die nördlich des Petersdomes angegliedert ist, leitet sich von ihrem Bauherrn Papst Sixtus IV. ab. Das Ende des 15. Jh. fertig gestellte Bauwerk ist heute auch Teil der Vatikanischen Museen. Das rechteckige Gebäude, dessen Decke ein Tonnengewölbe ist, wurde in seiner Größe dem Salomon Tempel nachempfunden.

Ihn ihr wird auch die Papstwahl (Konklave) abgehalten, während auf dem Petersplatz tausende darauf warten, dass aus dem kleinen Schornstein weißer Rauch aufsteigt. Ist die Wahl abgeschlossen, ertönt ein Habemus Papam!, wie jüngst geschehen bei der Wahl Benedikts XVI.

Berühmt ist die Sixtinische Kapelle aber vor allem für die Deckengemälde, welche Szenen der Genesis zeigen und die Altargemälde, Fresken, die das Jüngste Gericht darstellen. Diese beiden Weltberühmten Werke wurden durch Michelangelo erschaffen. Diese wurden Mitte der 90er Jahre vollständig restauriert und strahlen heute wieder im alten Glanz.

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