Ein japanischer Garten ist weder Nutzgarten noch Blumenbeet. Wie viele andere Bereiche des Lebens ist auch die Gartengestaltung eine Lebensphilosophie, ein Ausdruck von Zen. Auch hier gibt es verschiedene Stile und Formen, wie zum Beispiel Kare-san-sui oder den Tsukiyama. Immer spielen jedoch Harmonie und Ästhetik eine wichtige Rolle bei der Gestaltung.

Bonsai nennt man die japanische Kunst Bäume klein zu halten und zu formen. Da Bonsais oft Hunderte von Jahren alt werden können, erfordert die Pflege und Aufzucht nicht nur fachliches Wissen sondern auch viel Ruhe, Geduld und Sinn für Ästhetik und Harmonie. In Omiya, ganz in der Nähe Tokios, gibt es ein Bonsai Dorf. Seit 1925 werden hier an verschiedenen Standorten Bonsaibäume gezüchtet und gepflegt.

Manchmal kann man in japanischen Gärten auch Teiche mit so genannten Koi finden. Koi sind rot, weiß oder gelblich gescheckte Zuchtkarpfen, die in Japan hohes Ansehen genießen. Für den japanischen Züchter sind sie das Abbild von Schönheit und Ruhe.

Reiseführer Tokio | Japanische Kultur Tokio

 

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