Egal ob Sie elegante Mode oder den neusten Trend zum Thema Klamotten suchen, ob Sie nach günstigen Mitbringseln oder nach erlesenen Schätze stöbern, in Tokio finden Sie wirklich alles. 

Die großen Konsumtempel Tokios sind Kaufhäuser wie das Mitsukoshi (4-6-16, Ginza, Chuo-ku), das Ikebukuro Seibu (1-28-1 Minami-Ikebukuro, Toshima-ku), das hochmoderne Takashimaya (5-24-2 Sendagaya, Shibuya-ku) oder das Shibuya 109. Sie bieten neben Mode meist auch Porzellan, Musik, Filme und Haushaltwaren aus Japan und westlichen Ländern an. In fast allen Kaufhausketten gibt es auch ein Stockwerk mit Lebensmitteln, wo man sich entweder mit typischen Gewürzen und anderen haltbaren Zutaten eindecken kann oder Kleinigkeiten zum zwischendurch Essen findet. Restaurants in Tokio können auf Dauer nämlich recht kostspielig werden.

Wer statt im Kaufhaus lieber auf Märkten oder in kleinen Läden bummeln geht, sollte der Nakamise-dori in Asakusa einen Besuch abstatten. Viele kleine Geschäfte bieten in dieser überdachten Straße und in der Gegend um den Sensoji Schrein kunsthandwerkliche Objekte an. Die besten Flohmärkte findet man am Togo Schrein (in Harajuka) und am Hanazono Schrein (in Shinjuku, Sanchome). Auch der Ameyoko Markt am Ueno Park lohnt einen Besuch.

Für Kunsthandwerk, Antiquitäten, Kitsch oder typisch japanische Andenken sind der Oriental Bazar (Omotesando, Harajuku) oder auch einer der vielen 100-Yen Läden ideal. Für wenig Geld kann man Fächer, Kimonos, Papierlaternen und mehr erstehen.

In Shibuya und Ginza finden sich die edelsten Boutiquen und Designerläden. Richtig luxuriös einkaufen können Sie in den auch für Architekten interessanten Räumen des Prada Gebäudes am Omotesando Boulevard. Auch die international bekannten Modeschöpfer Yohji Yamamoto, Issey Miyake und Rei Kawakubo haben hier ihre Boutiquen.

Auf der anderen Seite der Flaniermeile gelangen Sie in den Stadtteil Harajuka. Eigentlich kein echter Stadtteil, aber die Gegend um den Bahnhof von Harajuku ist die Gelegenheit für Jugendliche die neusten und schrillsten Trends aufzuspüren.

Leseratten und andere Bücherbegeisterte sollten auf alle Fälle im Kinokuniya vorbeischauen. Das Kinokuniya (3-17-7 Shinjuku, Shinjuku-ku) ist wahrscheinlich der größte Buchladen Tokios. Auf sechs Etagen gibt es nicht nur japanische sondern auch „ausländische" Bücher. Hier finden Sie William Goldings Herr der Fliegen neben Haruki Murakami und Harry Potter.

Drucke oder alte Bücher finden Sie hingegen in Jimbocho- Kanda. Für Tusche, Tinte, Washi (Papier), Pinsel und andere Utensilien der Kalligraphie geht man ins Itoya (2-7-15 Ginza, Chūō-ku), ein riesiges Fachgeschäft für Papier- und Schreibwaren, das gleich mehrere Gebäude für sein großes Angebot braucht.

Computer-, Video- und andere Technikfreaks haben in Tokio einen ganzen Stadtteil nur für sich. Akihabara ist die Electric Town. In diesem freakigen Stadtteil dreht sich alles um neuste Technologien, Computerspiele und das entsprechende Zubehör. Läden wie das Radio Kaikan oder der Tsukumo Robot Kingdom sind das Mekka der Anime, Manga und Cosplay Fans.

Reiseführer Tokio 

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