Spui, Kalverstraat, Amsterdam

Der Begijnhof war früher eine Art Kloster, in dem verwitwete oder allein stehende Frauen (Begijnen) lebten. Die Begijnen waren sehr fromm und lebten nach religiösen Regeln, ohne an ein Armuts- oder anderes klösterliches Gelöbnis gebunden zu sein. Die Begijnen halfen vor allem den Armen und Kranken der Stadt. Der Name Begijnhof leitet sich wahrscheinlich von der Schutzheiligen der frommen Frauen, der Heiligen Begga, ab. Die letzte Begijne starb 1976.

Zur Zeit der Gründung des Begijnhofes befand sich der Wohnhauskomplex mit Kirche noch am Rande der Stadt. Die 1346 errichteten Gebäude fielen mehreren großen Feuern zum Opfer. Das älteste erhaltene Haus im Begijnhof ist das Holzhaus Het Houtenhuis von 1470. Alle übrigen Teile des Hofes stammen aus dem 17. Jahrhundert.

Die hübschen Häuser mit grünen Vorgärten und Bäumen werden auch heute noch vorwiegend an katholische Frauen, hauptsächlich Witwen, aber auch immer mehr Studentinnen vermietet.

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