De Ruijterkade/ Prins Hendrikkade, Amsterdam

Dort wo bis ins 19. Jahrhundert die Waren aus Tasmanien, Indonesien, Amerika und Japan verladen wurden, erhebt sich heute das rote Backsteingebäude der Centraal Station. Als 1870 die Bahn nach Amsterdam kam, entschied man sich nach langen Überlegungen für den Hafen als Standort eines neu zu errichtenden Bahnhofs. Die Bedeutung des Hafens war gegen Ende des 19. Jahrhunderts bereits zusehends zurückgegangen und die Entscheidung für den Bahnhof bedeutete gleichzeitig den endgültigen Abschied von der maritimen Eingangspforte Amsterdams.

Man beauftragte den Architekten P. J. H. Cuypen mit dem Entwurf und dem Bau des Hauptbahnhofs, der 1889 fertig gestellt wurde. Über 8.000 Pfähle mussten im Boden versenkt werden, damit das Fundament ausreichend stabil verankert werden konnte.

Das imposante neogotische Gebäude, das heute am Dam aufragt, ist von zwei Türmen flankiert. Der östliche Turm hat eine Uhr, der westliche einen Windmesser in der Mitte. Die Reliefs, die den Gebäudekomplex zieren, stellen Handelsszenen dar. Der Haupteingang der Centraal Station führt auf die Stationsplein, wo die Straßenbahnen abfahren. Auf der Rückseite befindet sich der moderne Hafen, der sich von hier aus westwärts Richtung Nordsee erstreckt.
Sehenswert ist auch die ehemalige Wartehalle der ersten Klasse, im Inneren des monumentalen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert.

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