Standplätze: Stephansplatz, Burgtheater, Staatsoper, Heldenplatz

Die meist zweispännigen Kutschen, die im Norden Droschke genannt werden, haben in der Donaustadt Tradition. Das Wort Fiaker kommt aus dem Französischen und leitet sich vom Namen des ersten Standorts ab, an dem man im 17. Jahrhundert Kutschen mieten konnte, der Rue de Saint Fiacre. „Fiaker" bezeichnet sowohl das Gefährt als auch den Fahrer.

Bereits 1693 fuhren die ersten Fiaker durch die Strassen Wiens. Um 1900 war die Zahl der Kutschen auf über Tausend angewachsen. Auch in Volksliedern und Kabaretts trat die Figur des Fiaker in Erscheinung und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Fiakermilli, eine im 19. Jahrhundert sehr bekannte und beliebte Wiener Volkssängerin, trat stets in Reiterhosen auf und heiratete schließlich sogar einen echten Fiakerkutscher.

Heute fahren in Wien weniger als 100 Kutschen. Die noch existierenden Fahrzeuge sind kostspielig in der Unterhaltung und teilweise schon sehr alt. Für viele Touristen ist die idyllische Exkursion in einem dieser altmodischen Gefährte jedoch die romantischste Art und Weise, sich den altehrwürdigen Gebäuden in der Inneren Stadt zu nähern.
Erlauben Sie sich den kleinen Luxus einer Kutschfahrt und lauschen Sie dabei den Wiener G’schichten, die so mancher Fiaker gern zum Besten gibt.

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