Graben, 1010 Wien

Um die Pestepidemie abzuwenden, die im 17. Jahrhundert die Stadt Wien traf, wurde 1679 eine zunächst aus Holz gefertigte Säule errichtet, die Engelschöre und die Heilige Dreifaltigkeit darstellte. Ein paar Jahre später, 1694 wurde eine prächtigere Version der Pestsäule, aus Marmor und gebaut und im Graben, Nahe des Stephansdoms aufgestellt.

Verschiedenen Künstler arbeiteten an dem sakralen Kunstwerk. Der ursprüngliche Entwurf stammt von Mathias Rauchmiller. Nach seinem Tod beendeten Johann Bernhard Fischer von Erlach, Paul Strudel, Tobias Kracker und Johann Bendel die Arbeiten an der Säule. Aus einer einfachen Gedenksäule zur Andacht wurde somit ein stilprägendes Werk der Wiener Kunstgeschichte, das in seiner endgültigen Form ganze Geschichten erzählt. 

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