Anreise mit dem Flugzeug

Ein Flug nach St. Petersburg ist sicherlich die schnellste und bequemste Art in die schöne Zarenstadt zu reisen. Die beiden Terminals des St. Petersburger Flughafens sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Leider sind die Taxis am Flughafen vollständig in der Hand einer betrügerischen Mafia. Nehmen Sie also lieber Busse und Metro, mit denen Sie schnell und sicher in die Innenstadt St. Petersburgs gelangen.

Vom Terminal Pulkova I können Sie mit dem Bus oder Sammeltaxi (Linie 39) bis zur Metrostation Moskovskaja fahren. Von dort aus sind Sie in wenigen Minuten im Zentrum.
Von Pulkova II nehmen Sie am besten die Sammeltaxis der Line 3 oder den Bus Nr. 13, der ebenfalls bis zur Metro Moskovskaja fährt.

Flughafen St. Petersburg- Pulkova
1932 wurde in der nur wenige Kilometer von St. Petersburg entfernt gelegenen Stadt Pulkova der St. Petersburger Flughafen eröffnet. Der Airport verfügt über zwei Terminals. Während von Pulkova II in erster Linie internationale Flüge starten, werden in Pulkova I vorwiegend Inlandsflüge abgefertigt. Während Lufthansa, Austrian Airlines und Rossija (bis 2006 Airline Pulkova) von Städten wie Hamburg, München, Wien oder Düsseldorf regelmäßig Terminal II anfliegen, landen Billigfluglinien wie Germanwings oder Air Berlin in Pulkova I.
Die Terminals liegen leider mehrere Kilometer auseinander und sind nicht verbunden. Sie sollten daher auf dem Weg zum Flughafen unbedingt darauf achten, zu welchem der beiden Terminals Sie fahren.

Anreise mit der Bahn

Von westlichen Ländern aus ist die Reise nach St. Petersburg per Bahn kein Zuckerschlecken. Auch wenn innerhalb Russlands ein reger Bahnverkehr zwischen den einzelnen Städten herrscht, reicht die Schienenverbindung von St. Petersburg aus in westliche Richtung nur bis Tallin oder Riga. Lediglich von Berlin aus gibt es einen Zug, der allerdings 36 Stunden für die Strecke braucht.

Anreise mit dem Auto oder per Bus

Wenn man nicht gerade aus Finnland anreist, ist von einer Fahrt mit dem PKW nach St. Petersburg eher abzuraten. Die Strecke ist nicht nur sehr lang, sondern auch voller Stolpersteine (im wahrsten Sinne des Wortes). Wenn Sie sich nicht mit Grenzkontrollen, Polizei, Dieben und kyrillischen Straßenschildern herumärgern wollen, sollten Sie auf den Weg über die russischen Straßen verzichten. Oder zumindest mit dem Bus fahren. Eurolines bietet von verschiedenen deutschen Städten, aber auch von Warschau, Tallinn, Riga u. a. regelmäßige Verbindungen nach St. Petersburg.

Öffentlicher Nahverkehr in St. Petersburg

Der städtische Nahverkehr in St. Petersburg umfasst die öffentlichen Transportmittel, Metro, Straßenbahn, Trolleybusse und Omnibusse. Dazu kommen die privat betriebenen Marschrutki, eine Art Sammeltaxi und ganz gewöhnliche Taxis.

Das bequemste und gleichzeitig schönste Transportmittel ist die Metro. Schnell und pünktlich fahren die Metrozüge im 5- Minuten- Takt im St. Petersburger Untergrund. Einziger Nachteil: Hier unten erfolgt die Beschilderung der Stationen ausschließlich in kyrillischer Schrift. Grundkenntnisse sind daher sehr hilfreich, wenn nicht sogar ratsam. Ein Tipp: Es herrscht absolutes Fotografierverbot. Auch wenn einzelne Stationen wirklich ein Foto wert sind, sollten Sie die Kamera lieber in der Tasche lassen.

Die St. Petersburger Straßenbahn ist zwar einerseits etwas heruntergekommen, andererseits ist das Netz der tramwaj aber sehr gut ausgebaut und umfasst insgesamt rund 600 km Schienenstrecke. Der Vorteil bei einer zugegebenerweise etwas ruckeligen Fahrt mit der Tram, ist der schöne Blick auf die Gebäude der Stadt.

Wann welcher Bus oder Trolleybus wo abfährt, ist in St. Petersburg eine Wissenschaft für sich. Als Besucher sollten Sie besser der russischen Sprache mächtig sein, wenn Sie einen Bus nehmen wollen. Lediglich auf reinen „Geradeaus- Strecken", wie auf dem Newski Prospekt ist die Fahrtrichtung leicht zu erkennen.

Die privaten Marschrutki fahren zwar auf festen Routen, halten aber an beliebigen Stellen an, so dass Sie jederzeit ein- oder aussteigen können. Die Fahrtrichtung wird auf ins Fenstern gestellten Schildern bekannt gegeben.

Reiseführer St. Petersburg

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