Puschkin (Zarskoje Selo), 25 km südlich von St. Petersburg

König Friedrich Wilhelm I. schenkte Peter dem Grossen 1716 die ersten Wandtafeln aus Bernstein. 1766 zogen sie in den Katharinenpalast um und wurden um weitere Tafeln ergänzt, bis schließlich das berühmte Bernsteinzimmer entstand.

Während der Belagerung St. Petersburgs, damals Leningrad, verschleppten deutsche Soldaten 1941 das Bernsteinzimmer nach Königsberg. Hier verschwand es in den Kriegswirren und blieb verschollen. In Russland wie Deutschland suchte man jahrelang nach den wertvollen Tafeln. Der Mythos Bernsteinzimmer war geboren.

In den 70er Jahren entschloss man sich anhand von Fotos und erhalten gebliebenen Originalteilen zum Nachbau der legendären Vertäfelung. Zur Rekonstruktion der berühmten Wandtafeln aus dem „Gold des Nordens" wurde extra eine Werkstatt eingerichtet, in der die autodidaktischen Meister der Bernsteinverarbeitung das prächtige Kunstwerk neu erschufen.

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