Tyska Brinken, Stockholm

Die deutsche Kirche St. Gertrud entstand im 14. Jahrhundert ursprünglich als Gildenhaus und wurde durch die Hanse gebaut. Erst im 16. Jahrhundert wurde das Haus zur Kirche umgebaut, während es sein endgültiges Aussehen erst ein Jahrhundert später bekam.

Die Kirche hat eine deutsche Gemeinde, daher auch der Name des Gotteshauses, allerdings gehört sie der schwedischen Kirche an und deshalb werden hier die Messen nach der schwedischen Gottesdienstordnung gehalten, allerdings in deutscher Sprache und mit deutschen Gesangsbüchern.

Sehenswert ist das Südportal, welches aus Sandstein gefertigt wurde und zwei Statuen beinhaltet, welche Jesus und Moses darstellen.

Der Innenraum ist ganz im barocken Stil gehalten und lichtdurchflutet. Der 10 m hohe Altar wurde von dem Neumünsteraner Markus Hebel geschaffen.

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