Der Stadtteil Huertas, auch Barrio de las Letras genannt, ist ein südöstlich der Puerta del Sol gelegenes Viertel Madrids. Im Siglo de Oro, dem goldenen Zeitalter (ca. 1550-1650), lebten und arbeiteten viele der bedeutendsten Dichter und Schriftsteller Spaniens in Huertas; so zum Beispiel Cervantes (1547-1616), Lope de Vega (1562-1632), Góngora (1561-1621) und Quevedo (1580-1645).

„Letras" bedeutet im Deutschen übrigens wörtlich „Buchstaben", aber auch „schöngeistige Literatur". Das ehemalige Wohnhaus Lope de Vegas ist heute als Museum zu besichtigen. Nach Cervantes ist noch eine Straße benannt, die Calle Cervantes. An die anderen berühmten Bewohner des Viertels erinnern lediglich die in den Boden eingelassenen Zitate der Dichter.

Bekannt ist der Stadtteil aber auch für seine zahlreichen Tapas Bars und Kneipen, die rund um die Plaza Santa Ana besonders nach Sonnenuntergang, für das Wohlergehen und die Unterhaltung von Madrilenen und Touristen sorgen.

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