Die Prager Burg, auf dem 70 m hohen Berg Hradschin gelegen, ist das größte geschlossene Burgareal der Welt und beherbergt viele weitere Sehenswürdigkeiten, wie den Veitsdom.

Die über 1.000 Jahre alte Burg wurde im 9. Jahrhundert gegründet und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder um- und aufgebaut, was auch damit zusammenhängt, dass die Burg des Öfteren durch Großbrände zerstört worden ist. So wurde die Burg von Prag durch viele verschiedene Stile geprägt, wie durch die Romanik, die Spätgotik, den Barock, die Renaissance und den Neoklassizismus.

Durch die Ambitionen der verschiedenen Herrschergeschlechter entwickelte sich die Burg zu einem riesigen Komplex, bestehend aus drei Burghöfen, verschiedenen Kapellen und Türmen. Darunter befinden sich auch der gotische Veitsdom, die St. Georgs Basilika mit dem St. Georgs Kloster, in dem eine Sammlung wertvoller Ausstellungsstücke der Nationalgalerie ist, der Alte Königspalast, der berühmt ist für den Prager Fenstersturz und die Nationalgalerie. Alle genannten Gebäude stehen im Dritten Burghof.

Im Ersten Burghof, auch bekannt als der Ehrenhof, finden Sie das barocke Matthiastor von 1614 und die von Maria Theresa gestifteten schlichten Gebäude. Im Zweiten Burghof befindet sich die im barocken Stil gestaltete Heilig-Kreuz-Kapelle und die Burggalerie mit Werken von Rubens und Tizian.

Ganz am Ende der Burg ist das sehenswerte Goldene Gässchen, in dessen Häusern Berühmtheiten wie Franz Kafka wohnten.

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