Prazský hrad, 3 hradní nádvorí 48, Prag

Der Veitsdom in Prag ist nicht nur der Blickfang der Burg, sondern auch der Stadt, die seine Türme überragen. Ursprünglich war der St. Veits Dom nur eine romanische Rotunde und wurde nach der Ernennung Prags zum Erzbistum in eine prächtige Kathedrale im gotischen Stil umgebaut. Karl der IV. gab den Bau 1344 in Auftrag, beendet wurde er aber erst 1929.

Betritt man den Innenraum der Kirche, wird man überwältigt von der Schönheit und der Liebe fürs Detail. Der Dom ist lichtdurchflutet und besitzt eine einzigartige Glasmalerei und die prachtvolle mit Halbedelsteinen und vergoldetem Stuck ausgeschmückte Wenzelkapelle.

Dem Veitsdom kommt in der tschechischen Geschichte eine besondere Rolle zu, denn er war Krönungsort der tschechischen Könige. Hier im Dom St. Veit wurden auch die meisten böhmischen Herrscher beigesetzt. Eigens dazu wurde eine Gruft errichtet, die über die Heilig-Kreuz-Kapelle zu erreichen ist.

Reiseführer Prag | Sehenswürdigkeiten Prag

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.