Pier J., Long Beach, Los Angeles

Am 26. September 1934 lief die Queen Mary in Clydebank, in der Nähe von Glasgow, vom Stapel. Queen Mary persönlich taufte das edel- vornehme Meisterwerk der britischen Schifffahrt, das im Kampf um das legendäre Blaue Band die Welt beeindrucken sollte. In 3 Klassen reisten die Passagiere des Luxusliners über den Ozean. Es gab Luxusappartments, Springbrunnen, Festsäle, Geschäfte, Gesellschaftsräume etc. Über 1.000 Mann Besatzung und Personal kümmerten sich um das Wohlergehen der Reisenden.

Die Reederei Cunard hatte sich extra für den Bau dieses Flaggschiffs der britischen Passagierdampf mit der Reederei White Star zusammengeschlossen. Zu ihrer Jungfernfahrt startete die Queen Mary schließlich im Mai 1936. Doch das ersehnte Blaue Band errang sie dabei nicht. Erst einige Monate später gelang ihr ein neuer Rekord: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,63 Knoten legte die Strecke über den Atlantik in weniger als 4 Tagen zurück (genau genommen 3 Tage, 23 stunden und 57 Minuten).

Im Zweiten Weltkrieg diente die Queen Mary als Truppentransporter. 1947 wurde sie wieder für die zivile Schifffahrt genutzt. Ihr Stern begann jedoch mit dem Beginn der Luftfahrt zu sinken. Die Atlantiküberquerungen per Flugzeug waren schneller und billiger. Seit 1967 liegt die Queen Mary in Long Beach vor Anker und wurde zum Hotel und Museum umgebaut.

Offizielle WebsiteJan Maat  (Für Schiffsliebhaber lohnt ein Blick auf die Seite Jan Maat über die Queen Mary)

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